Layer 2 Switching: Von 0 auf 100
Das Fundament der lokalen Netzwerke: Wie Switches Daten lenken und Netze strukturieren.
Schritt 1: Was ist ein Switch?
Ein Switch arbeitet auf dem Data Link Layer (Layer 2) des OSI-Modells. Seine Hauptaufgabe ist es, Datenpakete – die auf dieser Schicht Frames genannt werden – im lokalen Netzwerk (LAN) zielgerichtet weiterzuleiten. Er wertet dafür ausschließlich physikalische MAC-Adressen (48 Bit) aus. Im Gegensatz zu Routern interessieren ihn IP-Adressen überhaupt nicht.
Switching Parameter-Trainer
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Layer 2 Troubleshooting
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IHK-Prüfungssimulator (Switching)
5 knackige Fachfragen zu STP, VLANs und Switching-Prozessen.
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Interaktiver CAM-Tabellen Simulator
Simuliere den Datenverkehr an einem Switch und verfolge, wie die MAC-Adressen gelernt und geflutet werden.
Frame-Generator
| Gelernte MAC-Adresse | Zugewiesener Port |
|---|
Deep Dive: STP & VLAN Architektur
Architekturwissen für komplexe IHK-Planungsaufgaben.
STP: Root Bridge Wahl
Um Layer-2-Loops zu vermeiden, müssen alle Switches im Netz sich auf einen zentralen Ausgangspunkt einigen: die Root Bridge.
Das Auswahlkriterium ist die Bridge ID (BID). Sie besteht aus zwei Teilen:
- Bridge Priority (2 Byte): Standardwert ist 32768. Administratoren können diesen Wert verringern (in 4096er-Schritten), um eine Root Bridge manuell zu erzwingen.
- MAC-Adresse (6 Byte): Gibt es bei der Priority einen Gleichstand, gewinnt der Switch mit der niedrigsten MAC-Adresse.
Die STP-Portzustände
Bevor ein Port am Switch nach dem Einstecken des Kabels produktiven Traffic weiterleitet, durchläuft er zur Sicherheit verschiedene Phasen:
| 1. Blocking | Sendet keine Daten, hört aber BPDUs ab, um Loops zu erkennen (Max Age: 20 Sek). |
| 2. Listening | Bereitet das Forwarding vor. Sendet und empfängt BPDUs (15 Sek). |
| 3. Learning | Lernt erste MAC-Adressen, leitet aber noch keinen Traffic weiter (15 Sek). |
| 4. Forwarding | Der Port ist aktiv, lernt MACs und leitet Benutzerdaten weiter. |